Segen im Leben und darüber hinaus
Das Leben besteht aus Übergängen. Mit der Geburt fängt es an: ein dramatischer Eingang ins eigene Leben - mit einem Schrei. Und dann gibt es viele kleine und große Schwellen… Auch Krankheiten sind manchmal Lebensschwellen, das Scheitern eines Lebensplanes, Trennungen und Verluste. Das Leben lässt sich nicht einfach machen – es wächst und reift auch durch Krisen hindurch. Wie gelingt es, immer wieder „Ja“ zu sagen – das Alte loszulassen, ins Einverständnis zu gelangen mit dem, was ist, und den Mut zum nächsten Schritt zu sammeln?
Die Kirche segnet Menschen an den Schwellen des Lebens: Dann, wenn es nicht mehr einfach geradlinig weiter geht, sondern ganz neu wird und anders. Der Segen beschützt und bewahrt, wenn sich jemand unbehaust fühlt und verletzlich. Er hilft uns, loszulassen, was nicht mehr weiterführen wird. Er stärkt uns, wenn wir unsere Kraft noch nicht kennen. Er wendet uns dem neuen Weg ins Leben zu. Im Segen sind wir beim Namen gerufen und gemeint, tiefer verstanden und gewollt, als wir uns selber verstehen. Der Segen Gottes zielt darauf, dass wir unsere Berufung im Leben verwirklichen mit anderen zusammen.

Taufe
Wir feiern Taufen mit großen und kleinen Menschen: mit solchen, die gerade zur Welt gekommen sind und solchen, die sich bewusst für den christlichen Glauben entschieden haben. Alle sind sie Kinder Gottes, sollen unter seinem Segen groß werden und zuversichtlich und mutig leben …

Konfirmandenzeit
Wir begleiten junge Menschen im Alter von 12 bis 13 Jahren auf dem Weg zur Konfirmation. Die Konfirmandenzeit dauert ca. eineinhalb Jahre und beginnt nach den Sommerferien … es gibt zwei bis drei Wochenendfreizeiten und einige Events ...

Trauung
Zwei Menschen wollen einander das „Ja“-Wort geben: für ein gemeinsames Leben unter dem Segen Gottes. Sie wollen einander versprechen, verlässlich und verantwortlich füreinander da zu sein – und wissen doch, dass das nicht nur aus eigener Kraft gelingt. Sondern aus der Quelle, aus der die Liebe selbst entspringt …

Trauerfeier
Wenn ein Mensch stirbt, dann fehlt plötzlich so vieles. Man mag es zuerst gar nicht glauben. Und muss es doch realisieren: Da muss ich den geliebten und vermissten Menschen loslassen – in Gottes Hände. Um mich wieder dem eigenen leben zuzuwenden – mit Trauer und Zuversicht …